Movie Fakts VI

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    • Movie Fakts VI

      Movie Fakts VI


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      Erscheinungsjahr: 2009
      Regisseur: James Cameron
      Darsteller: Sam Worthington, Sigourney Weaver, Zoe Saldana

      Ich sehe dich!
      Camerons Berüchtigte Detailverssenheit schlug natürlich abermals in großen Stil durch. Um die Sprache der Na´vi zu entwickeln, wurde extra der Sprachforscher Paul R. Frommer engagiert. Dem trug Cameron auf, eine Sprache zu entwickeln, die von Menschen halbwegs einfach auszusprechen sei, aber keiner existierenden Sprache unseres Planeten ähneln soll. Frommer kreierte daraufhin in monatelanger Arbeit eine Sprache mit rund 1000 Worten.

      Unobtainium? Als ob!
      Das extrem seltene und damit wertvolle Unobtainium, nach dem es den Erdinvasoren dürstet,, hat Cameron nicht extra für den Film erfunden. Tatsächlich gilt der Begriff Unobtainium in der Science-Fiction als humorvoll gemeinte Beschreibung für ein Matrial, das enweder kaum zu bezahlen ist, die Gesetze der Physik völlig missachtet oder gar nicht existiert - aber dennoch die Geschichte nach vorne bringt. Im Katastrophenfilm "The Core" von 2003 wird gleich der gesamte Bohrer aus dem erfundenen Supermatrial gebaut, mit dem sich die Retter zum Erdkern graben.


      Sieben

      Erscheinungsjahr: 1995
      Regisseur: David Fincher
      Darsteller: Brad Pitt, Morgan Freeman, Gwyneth Paltrow
      Bester Moment: Trägheit

      Beinahe baden gegangen
      "Sieben" war ein derart heikles Thema für die Produzenten in Hollywood, dass sich lange Zeit niemand an den Stoff heranwagte. Insgesamt zwölf Versionen des Drehbuchs zirkulierten - in den meisten von ihnen fehlte die lagendäre "Box"-Szene am Ende. Zunächst sollte das Projekt von Regisseur Jeremiah Chechik umgesetzt werden, mit Denzel Washington in der Hauptrolle als David Mills.
      Chechik entschied sich jedoch lieber, das furchtbare Remake von "Mit Schirm, Charme und Melone" zu drehen, das seine Karriere als Kinoregisseur beendete. Die letzte Skriptfassung, bevor Fincher an Bord kam, zeigte ein Ende, in dessen Verlauf Mills panisch nach Hause eilt, dort seine Frau beim Baden vorfindet und den Killer gerade noch am Einbruch hindern kann. Fincher hasste diese Version und veranlasste das heute bekannte Ende.

      Kein Kopf in der Box
      Seit der Uraufführung von "Sieben" hält sich hartnäckig das Gerücht, es gäbe Filmfassungen, in denen der Kopf von Gwyneth Paltrow tatsächlich für Sekundenbruchteile zu sehen sei. Fincher beteuert jedoch seit Jahren, eine solche Szene wäre nie gedreht worden, da er das Grauen dieser Sequenz bewusst der Imagination des Zuschauers überlassen wollte. Tatsächlich willigte das produzierende Studio New Line Cinema erst in den Dreh ein, nachdem Fincher versicherte, brutale Details auszusparen.

      Die Uhr schlägt sieben
      Die Zahl sieben stellt nicht nur Prämisse und Titel, sondern ist auch im Film selbst mehrfach versteckt. Den ersten Anruf, durch den Detective Mills über die Morde informiert wird, erhählt er nach exakt sieben Minuten im Film. Die Hausnummern des Gebäudes zu Beginn? Fangen alle mit einer Sieben an. Und die Lieferzeit des Päckchens, das John Doe im Finale per Kurier in die Wüste schicken lässt, iat auf sieben Uhr angestzt worden.


      Pulp Fiction
      Erscheinungsjahr: 1994
      Regisseur: Quentin Tarantino
      Darsteller: Samuel L. Jackson, Harvey Keitel, Bruce Willis, John Travolta
      Bester Moment: Der Uhren-Monolog von Christopher Walken

      Im Buch des Tarantino steht geschrieben
      "Pulp Fiction" hat zahllose Momente direkt in die filmische Popkultur katapultiert, aber Samuel L. Jackson alias Jules, der seinen Opfern kurz vor deren Ableben einen Bibelvers zitiert, ist sicherlich eine der kultigsten Szenen. Allerdings ist Jules weit weniger fromm, als es Anschein hat, denn fast keiner der Verse stammt aus der Bibel. Zwar sind einige Phrasen so auch in Hesekiel zu findenm aber der Großteil wurde von Quentin Tarantino aus einem anderen Film gemopst. Im Matial-Arts-Klassiker "Karate Kiba" (in Deutschland als "Kiba, der Leibwächter" bekannt) von 1976 flimmern nahezu exakt dieselben Wort gleich zu Beginn über den Bildschirm.

      "Du hast Marvin erschossen! Zwei Mal!"
      Für einen der größten Lacher im Kino sorgte wohl die makabre Sequenz im Auto, während Vincent Vega dem gekidnappten Marvin aus Versehen in den Kopf schießt.
      Tarantinos ursprüngliche Idee sah allerdings noch vor, dass Vincent ihm zunächst aus Versehen in den Hals schießt und dem röchelnden Marvin daraufhin den Gnadenschuss geben muss. Während des Drehs stellte sich jedoch heraus, dass die Kombination aus dem plötzlichen Schuss und der völlig blutverschmierten Heckscheibe unglaubliches Comedy-Potenzial besaß.


      Animationsfilme
      Erscheinungsjahr: ab 1995
      Regisseur: u. a. Robert Zemeckis
      Beste Filme: Drachenzähmen leicht gemacht, Shrek, Ice Age

      Rapunzel - Neu verföhnt
      In einer ersten Drehbuchfassung von "Rapunzel" war Disneys 50. Spielfilm eigentlich noch eine Quasi-Fortsetzung von "Verwünscht" aus dem Jahr 2007. Dieser mixte Realsequenzen mit Zeichentrickszenen, um den Übergang zwischen Echtwelt und Trickwelt zu porträtieren. In "Rapunzel" sollte die junge Prinzessiin mit einem Mädchen aus der realen Welt die Plätze tauschen, um diese Idee noch weiter zu spinnen. Disney verwarf diese Idee aber zugunsten der bekannten Fassung.

      Ralph reichts

      Für Gamer ist "Ralph reichts" ein herrliches Fest der Dèjávus. Damit man all die Anspielungen der legendäre Spielereihen wie Q-Bird, Street Fighter oder Sonic im Film unterbringen konnte, sicherten sich die Macher die Rechte an praktisch allen großen Serien. Allerdings mit ein paar Ausnahmen: Midway war offenbar nicht gewillt, Lizenzen für die Characktere ihres Prügelhits "Mortal Kombar" herauszurücken. Für die Selbsthilfegruppe der Bösewichter hatten die Animatoren bereits eine Figur Implementiert, die frappierende Ähnlichkeit zum "Mortal Kombat"-Fiesling Kano hat und sogar dessesn Fataöity Move nutzt. Um Rechteprobleme zu vermeiden, wird der Charackter im Abspann nur als Cybord bennant.


      Im nächsten Movie Fakts Geschichten zu: Horrorfilmen, Videospielverfilmungen, Oscar-Klassiker und Fernsehserien

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